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Mein Leben
From Steyr to Gumpendorf
Am 15. Mai 2005 bin ich völlig gegen meinen Willen auf diese Welt geplumst. Als eine unter acht. Mein erster Anblick war Steyr. Das muss man sich vorstellen: Auf die Welt kommen und mitten in Steyr sein. Ausgerechnet Steyr.
Man gab mir unter Leugnung der realen Tatsachen den Namen "Angel" (von der Flatnitzer Höhe). In den nächsten Tagen bewies ich nachdrücklich, dass dieser Name nicht passt. Herzig aussehen und herzig sein, sind zwei Paar Schuhe. Fragt Paris Hilton oder
Robby Williams! Anyway, die Tage am Land waren bald gezählt. Man nannte mich fortan Nilou. Keine Ahnung, was das heißt, vermutlich gar nichts. Die Meinigen denken nicht viel nach, bevor sie etwas tun. Faselten irgendetwas von Phantasie. Als ob sie auch nur ein
Gramm davon hätten. Naja. Ich kam eiligst nach Gumpendorf, Wien 6. Auch nicht besser, nur größer.
Landpomeranze in Wien
Mein neuer Garten war aus Holz. Superfurzig: rutschig, sauber, kein Gras. Also schiss ich mal kräftig drauf und legte ein paar kleine Seen an. Ein Heidenspaß. Irgendwie war das so nicht geplant. Die Meinigen beschlossen alsbald, mich zu korrumpieren. Religion ist Opium des Volkes, quasselte Marx. Naja, sie schufen
Gott Keki und The Kingdom of Keki. Mein Willen war schnell gebrochen. Ich schiss und lullte alsbald auswärts. Am liebsten auf Beton (da müssen sie's nämlich wegräumen, harrrharr).
Lernen für Keki (oder fürs Leben?)
Einfaltspinsel haben Bildung. Ich habe Inspiration und einen starken Willen. Hundeschule? Keki-Suchspiel! Sitzen? Wenn's mir passt. Ich bin natürlich kein Taugenichts. Ich bin ein autodidaktischer Suchhund bzw. Terrorist im Nebenerwerb.
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